Ich wünsche Euch
eine schöne Weihnachtszeit

Herzlich Willkommen in der
Anderswelt

In diesem Bereich möchte ich Dir die Möglichkeit bieten etwas tiefer einzusteigen in den Bereich „Dahinter“ oder das „Zwischen den Zeilen“.
Im Grunde genau in den Bereich den „Samdhya“ eigentlich ausmacht.

Ich bin doch stark geprägt von meinen schamanischen Ursprung. Man könnte vielleicht fast ein bisschen so sagen: meine Wurzeln liegen in einer anderen Welt. Es war vermutlich auch der Grund warum damals der Name „Samdhya“ zu mir kam. Samdhya kommt aus dem Sanskrit und steht für die Zeit der Dämmerung. Die Zeit zwischen Tag und Nacht, eine Übergangszeit, die fast schon etwas „magisch“ ist und in die ideale Zeit ist, für eine spirituelle Praxis.

Yoga heißt soviel wie „anjochen, verbinden“ – Also Körper, Geist und Seele miteinander zu einer Einheit zu verbinden, in Balance bringen. Es war genau die Qualität die mich vom ersten Moment, des Betreten einer Yogamatte an, ein Stück weit gefesselt und fasziniert hat.

Wenn wir gerade eine Momentaufnahme machen wollen, befinden wir uns gerade bei den „Einbeinigen-Balance-Positionen“. Es gilt in Balance zu bleiben in einer Welt die ganz schön viel Verändung unseres alltäglichen Lebens von uns fordert, eine Zeit die uns in unserer „Freiheit“ stark einschränkt. Die uns ein Stück zum Rückzug zwingt.

Manche erfahren diese Zeit fast schon als „Wohltat“, da man doch vom rasanten Tempo der Welt, unserem leistungsgetriebenen Arbeitsleben und unserer übervollen „Frei(en)-Zeit“ fast schon zielsicher in Richtung Burnout marschiert sind. Man wird von Tempo 200 auf 20 runter gebremst. Zeit und Raum entsteht; auch zum Durchatmen. Man findet Zeit um Dinge zu tun „die man ja schon lange tun wollte“…

Aber für manche ist so eine Zeit dann doch auch erschreckend. Denn, man wird ein Stück weit mit sich selbst konfrontiert. Man nimmt sich selbst wahr. Die Stimme des eigenen Herzens, der eigenen Bedürfnisse werden plötzlich wieder erfahrbar, die sonst vom Lärm des Alltags deutlich übertroffen wurde.
Ich erfahre es als wahren Segen, dass wir so gut wie jeden Abend trotzdem die Möglichkeit haben, uns online „zu begegnen“ und gemeinsam Yoga zu praktizieren.

Schon beim ersten Lockdown im April habe ich das „Positive“ dahinter gesehen und versucht mir diesen Blick zu wahren (natürlich gibt es auch bei mir Momente in denen es auch mir nicht immer einfach fällt). Ich hatte die große Chance gesehen, dass durch diese Zeit viele doch den Weg auch zu Hause finden auf ihre Yogamatte. Natürlich ist es eine der größten Herausforderungen von Yogapraktizierenden, genau diesen Weg für sich zu finden. Es ist doch relativ „einfach“ zu wissen: heute Abend um 19h gehe ich nach Tann in die Shala oder ins Block Barock in Fulda und dort rolle ich meine Yogamatte aus und nehme mir dann Zeit und Raum für mich. Wenn wir uns dann jedoch gezwungen sehen zu Hause diese Zeit und Raum freizuschaufeln, ist das schon eine andere Sache… Wir schieben den Alltag grob bei Seite, rollen die Matte aus und oft türmt er sich rings um die Matte herum soweit auf, dass er selbst während der Zeit die wir uns nehmen wollen fast schon über der Matte – und über uns – zusammen bricht. Aber hey, es ist ein total wichtiger Prozess und einer der das „Yogapflänzchen“ richtig stark werden lässt… bis es irgendwann der (Bodhi)Baum sein wird, der euch auch in stürmischen Zeiten etwas schützen wird.

Seit dem letzten Lockdown hat sich ja noch einiges mehr verändert. So hat sich ergeben, dass der Unterricht im Block Barock gestartet ist. Für mich war die große Lernaufgabe dahinter im Vertrauen zu bleiben, nichts festzuhalten und im Fluss zu bleiben. Ich finde es wirklich schön zu sehen, wie doch einige voll vertrauen mit geschwommen sind und die „Gemeinschaft“, die schon die letzten Jahre entstanden ist, ist doch noch einmal ein ganzes Stück fester zusammen gewachsen. Was mir doch als starken Leitsatz dient:

Wer etwas wirklich will findet Wege,
Wer etwas nicht möchte, findet Ausreden.

Ja, so einfach ist es im Grunde.

Der Unterricht im Block Barock, hat auch die Tür geöffnet für einige neue Interessierte.
Einige sind regelrecht „Feuer und Flamme“ und einige doch etwas zögerlicher, sind noch etwas zurückhaltend oder fast schon erschrocken, wenn das „Aum“ am Anfang der Stunde gechantet wird, oder ein Mantra – oh Hilfe auch noch gemeinsam – gesungen wird. Aber ich garantiere, es tut nicht weh! Man weiß: Kinder brauchen Rituale. Aber nicht nur Kinder brauchen Rituale, sondern auch wir, die etwas größeren Kinder brauchen Rituale. Es ist genau das, was letztendlich den Unterschied macht zwischen Gymnastik und Yoga.
Wir schaffen einen Raum für UNS – an dem wir genau so sein können, wie eben in diesem Moment gerade SIND. Geht es uns gut, sind wir voll in unserer Kraft, dann können wir es richtig krachen lassen beim Ashtanga Yoga, ist es uns gerade nach Rückzug wählen wir vielleicht Yin Yoga. DAS ist doch genau das was es ausmacht. Es gibt auch noch den Raum dazwischen… und ich freue mich über jede Nachricht die vor einer Stunde kommt mit einem Wunsch oder einem Bedürfnis. Und wie ihr wisst, ich versuche stets es aufzugreifen und auf die Bedürfnisse einzugehen.
Für mich ist auch nach den vielen Jahren ganz klar: eine wirklich gute Yogapraxis richtet sich nach dem Menschen aus, greift die momentanen Möglichkeiten auf und nutzt eben genau diese. Und es sollte eben nicht so sein, dass der Mensch sich an die Yogapraxis anpassen muss, etwas bestimmtes leisten muss.
So, nun habe ich wirklich genug geschrieben für den Moment.

Die Anderswelt möchte euch also einladen, etwas tiefer in die Welt dahinter einzutauchen.

Hier werdet ihr an Weihnachten auch das jährliche „Weihnachtgeschenk“ finden.

Aber nun steht erst einmal die Vorweihnachtszeit an und ich dachte mir, wenn sich Kinder über Adventskalender freuen, können Erwachsene das auch…

Wenn ihr Lust habt schaut einfach immer wieder hier vorbei und stöbert…

Ich wünsche Euch allen von Herzen eine besinnliche Vorweihnachtszeit.

Namasté Ramona

Wenn ihr Fragen, Anregungen habt schreibt mir gerne.

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