Durch die Leidenschaft lebt der Mensch.
Durch die Vernunft existiert er nur.

2005 kam ich zum ersten Mal mit Reiki in Kontakt. Von da an begann sich vieles in meinem Leben zu verändern. Mein Leben gestaltete sich intensiver und es folgte eine Zeit der Reflektion und Aufarbeitung. Durch meine Reiki Lehrerin, Evelyn Wurster aus Esslingen, lernte ich auch meinen schamanischen Lehrer und Begleiter Walter Honegger kennen. Er eröffnete mir die Welt des Schamanismus, lehrte mich Schwitzhüttenzeremonien zu leiten und die Kunst des Feuerlaufens. Obwohl der Schamanismus sehr erdverbunden ist, fehlte mir noch der Körper in der Praxis. Meine Suche fand ihr Ziel, als ich zum ersten Mal 2008 eine Yogamatte betrat. Dort bin ich angekommen.
Alle Wege haben mich tiefer zu mir selbst geführt. Meine Matte ist mein Zuhause. Sie ist der Ort; an dem ich Ruhe finde, an dem ich ganz bei mir selbst bin und ich mich verbunden fühle mit allem was ist. Die Matte ist für mich auch ein Ort der Inspiration.
2013 haben mich Freunde dazu inspiriert diese Leidenschaft auch weiterzugeben. Ich bin unendlich dankbar für diesen Anstoß und auch, dass sie mir die Möglichkeit geboten haben in ihren Räumlichkeiten Kurse anzubieten. Mein Weg führte mich nach Wiesbaden. Dort begann ich meine Yogalehrerausbildung. Im Dezember 2013 begann ich die ersten Yogaklassen zu unterrichten.
Während meiner Ausbildung zur Hatha Yoga Lehrerin bin ich auch mit Asthanga Yoga in Berührung gekommen und es war mir sofort klar: „Das ist mein Yoga und mein Weg.“ Ralph Otto und Dr. Ronald Steiner waren meine nächsten Dozenten bei meiner Ausbildung zur Yoga Lehrerin für Ashtanga Yoga Innovation. Anschließend suchte ich nach den traditionellen Wurzeln des Ashtanga Yoga und kam so zu Nektarios Mitistrakis und Andrea Lutz. Bei Manju Jois absolvierte ich ein Teacher Training für die 2. Serie des Ashtanga Yoga.
Neben den verschiedenen Ausbildungen im Hatha und Ashtanga Yoga, habe ich weitere Ausbildungen wie Hormon Yoga, Yin Yoga, Kinder und auch Senioren Yoga absolviert.
Mein erstes Yoga Studio hatte ich in Hilders. Der Weg führte mich jedoch zurück nach Tann und dort habe ich meinen Traum einer eignen „Yoga Shala“ – einer Yoga Schule realisiert. Hier fand Entwicklung statt, Grenzen wurden erforscht und erweitert. Trotz Corona ist eine weitere Tür aufgegangen und so habe ich zusätzlich in der Boulderhalle Block Barock in Fulda Yoga unterrichtet.
Dann kam die zweite „Corona-Welle“ und viele Dinge haben sich wieder verändert und verändern sich immer noch…

Aber wie hat Heraklit es treffend beschrieben?
Nichts ist so beständig wie der Wandel.

So ist noch nicht ganz klar, wo und wie es weiter geht, wenn der Wahnsinn sich gelegt hat.
Jedoch wir sind weiterhin verbunden und praktizieren auch weiter gemeinsam in dem Rahmen, der sich uns bietet.
Ich bin sehr dankbar, für das entgegengebrachte Vertrauen und freue mich über die Offenheit und den gemeinsamen Blick nach vorne. Yoga verbindet uns und schenkt uns Halt und Zuversicht. Die Gemeinschaft der Praktizierenden ist auch immer enger zusammen gewachsen während der letzten Monate und das ist sehr schön zu sehen und zu spüren. Es erfüllt mich mit großer Dankbarkeit, Teil dieser Gemeinschaft zu sein.
Und so geht mein (unser) Weg weiter…
… als Schülerin, … als Lehrerin, … als Dozentin und einfach auch als Begleiterin.

NAMASTÉ

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